Frauenheilkunde
Geschlechtsspezifische Heilansätze
Wechseljahre
Hitzefrei durch die Wechseljahre
Wann beginnen die Wechseljahre – und wie lange dauern sie eigentlich? Die Antwort ist so individuell wie jede Frau selbst. Häufig prägen bereits die Jahre vor dem eigentlichen Beginn diese Lebensphase. Übrigens: Rund neun Millionen Frauen in Deutschland befinden sich derzeit in den Wechseljahren – und dennoch wissen viele nur wenig über mögliche Symptome. Das möchten wir ändern.
Was kann ich bei Beschwerden in den Wechseljahren tun?
Die gute Nachricht: Etwa ein Drittel der Frauen nimmt Veränderungen wahr, benötigt jedoch keine medizinische Unterstützung.
Ein weiteres Drittel profitiert von naturheilkundlichen Verfahren, die ein breites Spektrum zur Linderung von Beschwerden bieten. Nach einer Speicheltestung kann der aktuelle Hormonstatus bestimmt werden. Die hormonelle Balance wird anschließend durch Phytohormone oder bioidentische Hormone unterstützt.
Mein Anliegen ist es, Frauen darin zu bestärken, Veränderungen bewusst wahrzunehmen und diesen Lebensabschnitt als Entwicklung auf allen Ebenen zu erleben. In der anthroposophischen Medizin gilt diese Zeit als Phase der Wandlung und Reifung – ein aktiver Prozess. „Ein neues Gleichgewicht möchte gefunden und errungen werden – körperlich, seelisch und geistig.“
Das letzte Drittel aller Frauen benötigt schließlich schulmedizinische Unterstützung. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, berate ich Sie umfassend und empfehle schonende Behandlungsmethoden. Denn Hitzewallungen können ganz schön an die Kraftreserven gehen.
PMS
Was sind die Ursachen von PMS (prämenstruellem Syndrom)?
Neben einer möglichen genetischen Veranlagung spielen vor allem hormonelle Ungleichgewichte eine zentrale Rolle bei der Entstehung von PMS. Besonders entscheidend ist das Verhältnis der beiden weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron in der zweiten Zyklushälfte – also in der Zeit zwischen Eisprung und Regelblutung.
Kommt es aufgrund einer Gelbkörperschwäche (Lutealinsuffizienz) zu einer verminderten oder fehlenden Produktion von Progesteron, entsteht leicht eine Östrogendominanz. Diese kann typische PMS-Beschwerden hervorrufen. Eine Speicheluntersuchung hilft dabei, den aktuellen Hormonstatus präzise zu bestimmen.
Durch die Kombination osteopathischer Techniken im Beckenbereich und der Anwendung homöopathischer Mittel zur Unterstützung des hormonellen Gleichgewichts lässt sich auf zwei Ebenen regulierend und entlastend wirken.
